Gesunde Ernährung

Gesunde Ernährung

Unter gesunder Ernährung versteht die Ernährungswissenschaft eine Kostzusammenstellung, die den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen versorgt. Dazu gehört das richtige Verhältnis an den brennwertliefernden Nährstoffen Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten, an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen sowie an Wasser und den- nicht lebensnotwendigen - Duft-, Würz- und Ballaststoffen.

So sollte Ihre Ernährung aussehen

Abwechslungsreich - aber mäßig

Vielseitige Mischkost ist die beste Garantie für die optimale Versorgung des Körpers mit allen notwendigen Stoffen. Achten Sie aber trotzdem auf die zugeführte Nahrungsmenge. Auch hier gilt: Zu viel ist ungesund.

Sparsam mit Fett umgehen

Fett liefert doppelt so viele Kalorien wie die entsprechende Menge Kohlenhydrate oder Eiweiß. Viele Stoffwechselerkrankungen und Übergewicht sind die Folge von Fett in der Nahrung. Achten Sie auf versteckte Fette in Käse oder Wurst, und bevorzugen Sie fettarme Sorten dieser Lebensmittel.

Würzig, aber nicht salzig

Viele Nahrungsmittel, wie Wurst, Käse oder Brot, enthalten Salz. Verzichten Sie daher beim Kochen weitgehend darauf. Frische Kräuter helfen, beim Kochen Salz einzusparen.

Wenig Süßes
Zucker wird im Körper auch zu Fett umgewandelt. Genießen Sie Süßes eher selten und auch dann nur in kleinen Mengen.
Mehr Vollkornprodukte

Vollkornprodukte sind als Ballaststoff- und Nährstofflieferanten einfach unverzichtbar. Greifen Sie zu Müslis, Vollkornbrot, Getreidegerichten und Naturreis.

Reichlich Obst, Gemüse und Kartoffel

Obst und Gemüse sollten auf dem täglichen Speisezettel nicht fehlen. Sie geben Ihrem Körper damit viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe. Ein bis zwei Stück Obst und eine Portion Salat oder Gemüse täglich sind zu empfehlen.

Weniger tierisches Eiweiß - weniger Fleisch

Eiweiß aus pflanzlichen Quellen, wie Hülsenfrüchte, Erdäpfel oder Getreide, ist besonders wertvoll. Fleisch sollte nicht öfter als zwei- bis dreimal pro Woche auf den Tisch kommen.

Täglich Milch und Milchprodukte

Die Kalziumquelle für gesunde Knochen und Zähne. Achten Sie beim Kauf aber auf fettarme Produkte. Sie sollten pro Tag 1.000 Milligramm Kalzium über die Nahrung zuführen.

Trinken mit Verstand

Trinken Sie 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag. Alkohol und zuckerhaltige Getränke sollten Sie meiden. Um den Durst zu löschen, verwenden Sie besser Mineralwasser, ungesüßte Früchte,- oder Kräutertees bzw. verdünnte Obst- und Gemüsesäfte.

Schonende, aber schmackhafte Zubereitung

Garen Sie kurz, mit wenig Wasser und Fett. Beschichtete Pfannen helfen beim Braten Fett zu reduzieren. Dünsteinsätze garantieren die schonende Zubereitung von Gemüse.

Kleine Mahlzeiten mehrmals täglich

Statt drei großer Mahlzeiten nehmen sie lieber fünf kleine Mahlzeiten zu sich. So vermeiden Sie Leistungstiefs und bleiben den ganzen Tag über fit.

Quelle: www.gesund.co.at

Diabetes mellitus, im Volksmund "Zuckerkrankheit" genannt, wird den Kohlenhydratstoffwechselerkrankungen zugeordnet.

In der Fachsprache hat sich Diabetes als Sammelbegriff für eine heterogene Störung des Stoffwechsels, deren Leitbefund eine Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) ist, eingebürgert. Ursache ist entweder ein Insulinmangel, eine Insulinunempfindlichkeit (Insulinresistenz) oder beides. Je nach Ursache gibt es unterschiedliche Diabetestypen, die jedoch verbindende Gemeinsamkeiten aufweisen. Der Verdauungsapparat verarbeitet die mit der Nahrung aufgenommenen Kohlenhydrate, die beispielsweise in Zucker, Brot und anderen Getreideprodukten enthalten sind, in Glucose. Diese wird anschließend über die Blutbahn im gesamten Körper verteilt. Die Bauchspeicheldrüse erzeugt ihrerseits in den Langerhansschen Inseln das regulierende Hormon Insulin.

Dieser Wirkstoff dockt an den Körperzellen an und bewirkt die Öffnung von Poren in den Zellmembranen, durch welche die Glucose in die Zellen zu ihrer Energiegewinnung gelangt. Im Blutkreislauf darf sich jedoch eine größere Menge von Glucose nicht länger als maximal 5 bis 6 Stunden befinden, da sie sonst u. a. eine schädigende, irreversible (nicht mehr rückgängig zu machende) chemische Verbindung mit den Zellmembranen eingehen kann, die nicht durch einen niedrigen Stoffwechsel zu kompensieren (auszugleichen) ist. Weiterhin werden die für das Immunsystem zuständigen weißen Blutkörperchen in ihrer Funktion behindert, was insgesamt eine Schwächung des Immunsystems bewirkt.

Über den Blutparameter (Blutkennzeichen) des HbA1c wird der durchschnittliche Blutzuckerspiegel der letzten acht bis zehn Wochen ermittelt. Ein gesunder Mensch hat einen HbA1c von etwa 4 bis 7%. Ist dieser Wert dauerhaft deutlich erhöht, dann befindet sich also ständig eine zu große Menge Blutzucker frei zirkulierend im Blutkreislauf und man spricht von einem Diabetes mellitus.

Für den Diabetiker spielt die Ernährung eine wichtige Rolle.
  • Speisen, die mit Zucker zubereitet werden (Mehlspeisen) müssen gemieden werden
  • Kartoffeln, Teigwaren Reis und Brot sowie Obst können nur in beschränkter Menge verzehrt werden
  • Zusätzlich ist auch die Fettzufuhr zu verringern

Als allgemeine Empfehlung für die Energieverteilung gilt auch für den Diabetiker: 10-12 % Eiweiß, 30-35 % Fett und 53-55 % Kohlenhydrate

Quelle: www.gesund.co.at

Was sind Vitamine?

Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Organismus für die Aufrechterhaltung von bestimmten lebenswichtigen Funktionen benötigt werden. Die Bezeichnung der Vitamine mit Buchstaben geht auf die Zeit zurück, in der über die Struktur der Vitamine nur wenig bekannt war. Da sie nicht bzw. nicht in ausreichendem Ausmaß im Körper produziert werden, müssen sie regelmäßig und in entsprechender Menge mit der Nahrung zugeführt werden.

Sind Vitamine wirklich so wichtig?

Auf jeden Fall! Zur reibungslosen Verwertung der energieliefernden Nährstoffe Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate braucht der Stoffwechsel die Vitamine. Vitamine sind Vermittler bzw. Auslöser von Stoffwechselvorgängen, aus denen der Körper letztlich seine Lebensenergie schöpft. Die Wirkung der Vitamine zeigt sich besonders deutlich bei Vitaminmangel. Die Mangelerscheinungen betreffen bestimmte Organe wie Haut und Schleimhäute, die Muskulatur und das Skelett und bestimmte Funktionen wie Wachstum, Fortpflanzung, körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und Infektabwehr, um einige Beispiele zu nennen. Anhaltender Vitaminmangel verursacht zunächst Leistungseinbußen, dann Gesundheitsschäden.

Quelle: www.gesund.co.at

Für alles ist ein Kraut gewachsen! Nicht nur im sprichwörtlichen Sinne sondern auch in der Küche. Denn Küchenkräuter machen wahrhaft jede Speise zu einer besonderen Mahlzeit. Hier finden Sie umfangreiche Informationen über Küchen- und Heilkräuter und deren Wirkung.

Um ihre Wirkung und den feinen Geschmack nicht zu zerstören, sollten Kräuter immer nur frisch und ganz zum Schluss auf die Speisen gegeben werden.

Anbei ein kurzer Überblick über die Wirkungsweisen der wichtigsten Küchenkräuter:

  • Basilikum - fördert die Verdauung
  • Bohnenkraut - hilft bei Blähungen
  • Dill - wirkt entkrampfend
  • Estragon - regt den Appetit an
  • Kerbel - reinigt das Blut
  • Lorbeer - wirkt krampflösend
  • Majoran - wirkt antibakteriell
  • Minze - beruhigt die Nerven
  • Oregano - wirkt antibakteriell
  • Petersilie - wirkt entwässernd
  • Rosmarin - hilft bei der Fettverdauung
  • Salbei - wirkt entzündungshemmend
  • Sauerampfer - schützt vor Infektionen
  • Schnittlauch - wirkt antibakteriell
  • Thymian - hemmt Entzündungen
  • Zitronenmelisse - beruhigt die Nerven
  • Quelle: www.gesund.co.at